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Programmagentur Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen
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Jugendsozialarbeit an Berliner Gymnasien

Allgemeine Informationen

Jugendsozialarbeit an Gymnasien seit September 2011

Im Rahmen der Programmerweiterung durch die Mittel des Bildungs- und Teilhabepakets werden zum 01.09.2011 neun Berliner Gymnasien in das Programm „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ aufgenommen. Die Auswahl der Schulen erfolgte durch die Bezirke und in Abstimmung mit der zuständigen Senatsverwaltung anhand des Kriteriums von mindestens 225 Schüler/innen mit Lernmittelbefreiung pro Schule.

Für die Schulleiter/innen dieser Gymnasien fand am 30. November 2011 eine Auftakt- Veranstaltung der Senatsverwaltung statt. Das entsprechende Handout der Programmagentur finden Sie hier zum Download.

Handout der Programmagentur
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Konzept Jugendsozialarbeit an Gymnasien

Die Schülerinnen und Schüler besuchen das Gymnasium mit dem Ziel, das Abitur zu erwerben, und erlangen somit die Berechtigung, an einer Universität oder Hochschule zu studieren. Viele Gymnasien haben pädagogische Schwerpunkte, z. B. in naturwissenschaftlicher, musischer, sportlicher und sprachlicher Hinsicht. Den Schülerinnen und Schülern stehen vielfältige Wahlmöglichkeiten offen um die Schullaufbahn ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend zu planen.

Am Gymnasium wird das Abitur grundsätzlich nach 12 Schuljahren abgelegt. Um die von der Kultusministerkonferenz geforderten 265 Jahreswochenstunden bis zum Abitur zu erbringen, musste die Unterrichtszeit entsprechend ausgedehnt werden. Ohne zusätzliche Angebote beträgt sie 33 Unterrichtsstunden pro Woche in den Jahrgängen 7 und 8, ab Jahrgang 9 sind es mindestens 34 Stunden. Die Aufenthaltszeit in der Schule hat sich in den Nachmittag hinein verlängert.

Trotz der größeren Verweildauer an den Gymnasien wird aktuell lediglich eines pro Bezirk als Ganztagsschule ausgestattet. Den Schulen stehen folglich keine Erzieherinnen und Erzieher zur Betreuung zur Verfügung.

Zu den Herausforderungen in der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern an den Gymnasien gehören:

Zu den möglichen Aufgabenfeldern für Jugendsozialarbeit an Gymnasien zählen, in Abstimmung mit der Schule und den Lehrkräften:

Auch die an den Gymnasien eingesetzten Sozialpädagogen/innen werden mit von den Schulen benannten Lehrkräften an der programminternen Fortbildung verbindlich teilnehmen. Die sog. Tandem-Fortbildung wird viermal im Jahr in Form von regionalen Fortbildungsveranstaltungen, schulartspezifischen oder schulartübergreifenden Fachtagungen durch das SFBB und die regionale Fortbildung angeboten.