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Programmagentur Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen
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Jugendsozialarbeit an Berliner Grundschulen

Allgemeine Informationen

Jugendsozialarbeit an Grundschulen seit dem 1. September 2009
Mit der Programmerweiterung zum 01.09.2009 wurde Jugendsozialarbeit an 74 ausgewählten Berliner Grundschulen eingerichtet. Für die Schulleiter/innen und Erzieher/innen dieser Grundschulen sowie für die Trägervertretungen fand am 17. Juni 2009 eine Kick-Off- Veranstaltung der zuständigen Senatsverwaltung zur Programmerweiterung statt. Hier finden Sie Informationen über die Rahmenbedingungen und die Umsetzung des Programms sowie einen Erfahrungsbericht zur programminternen Tandem-Fortbildung am Beispiel der Hauptschulen.

Präsentation der Programmagentur
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Erfahrungsbericht zur Tandemfortbildung
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Einladung
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Mit der Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepaketes in Berlin konnte die Zahl der programmteilnehmenden Grundschulen zum Schuljahr 2011/12 um 45 weitere Schulen erhöht werden.
Eine Übersicht über die am Programm beteiligten Grundschulen finden Sie hier.

Konzept Jugendsozialarbeit an Grundschulen
Insgesamt gibt es 378 öffentliche Grundschulen in den 12 Berliner Bezirken (gemäß Schulstatistik für Schuljahr 2007/2008), die sich in den letzten Jahren zu verlässlichen Halbtagsschulen bis hin zu Ganztagsschulen in gebundener und/oder offener Form umstrukturierten. Gemeinsam ist diesen Entwicklungen, dass Grundschüler/innen mehr Zeit in der Schule verbringen und mit der zeitlichen Erweiterung auch eine Zunahme der Angebote über den Unterricht hinaus einherging und dies eng mit der Einbindung von Jugendhilfe an die Schule verknüpft war.

Die Erfahrungen aus dem Programm der Jugendsozialarbeit an Hauptschulen und Förderzentren werden bei der Ausdehnung aufgegriffen und auf grundschulspezifische Bedarfslagen erweitert. Somit werden auch bei der Programmerweiterung schulspezifische Konzepte von Grundschule und Träger gemeinsam erarbeitet und vertraglich festgehalten. Beide stellen ihre verbindliche Zusammenarbeit über Kooperationsverträge sicher, dort werden die Ziele und Inhalte der Kooperation beschrieben. Die Zertifizierung dieser Kooperationsverträge erfolgt durch die regionale Schulaufsicht und das Jugendamt in Form einer Mitzeichnung. Dadurch sollen vorhandene Kooperationsbeziehungen gestärkt und die bestehenden Konzepte – bezogen auf die Profile und sozialräumlichen Bedingungen der einzelnen Grundschule – ergänzt und inhaltlich unterstützt werden. Aufgenommen ins Programm werden sowohl Schulen, die Unterstützung bei ihren Maßnahmen für mehr Bildungsgerechtigkeit, gegen Schuldistanz, Gewalt und delinquentes Verhalten von Kindern benötigen als auch Schule, die (zusätzliche) Impulse benötigen, um in diesen Bereichen aktiv(er) zu agieren.

Angestrebt sind ausschließlich integrierte Konzepte, die ein aktives Zusammenwirken von Schul- und Sozialpädagogik und eine wechselseitige Öffnung von Schule in den Sozialraum unterstützen: durch die Öffnung von Schule für die Angebote aus dem Sozialraum und die Einbindung der Angebote aus dem Sozialraums in Schule.

Auch das Konzept der programminternen begleitenden Fortbildung – insbesondere die Praxisreflexion auf regionaler Ebene – wird auf die Grundschulen übertragen und in Form einer Tridem-Fortbildung (Lehrer/innen, Sozialarbeiter/innen und Erzieher/innen) umgesetzt werden.

Die Umsetzung des Programms an Grundschulen zielt dabei auf die:

Zu den Aufgabenfeldern von Jugendsozialarbeit an Grundschulen – in enger Abstimmung und Kooperation mit den Schulen und Lehrkräften – gehören: